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"Lexikon"


Allerlei Info und politisch unkorrekte Lästereien, die sonst nirgens reingepasst haben.
Alfabetisch geordnet.
Nee, eine Konkurrenz zu Wikipedia wird das nicht,höchstens eine Ergänzung.

Koch-
  Rezepte

 

 

 
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Hans'es Läster-Lexikon
..und los gehts....
  A
Autostop wird normalerweise von der Polizei toleriert, zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie bitte "Aktenzeichen XY ungelöst"
Wenn ihr dann da am Strassenrand steht: Auch wenn ihr selber (noch?) keinen Führerschein habt, versetzt euch bitte in die Lage eines wohlwollenden Automobilisten! Man muss euch rechtzeitig sehen können und, bei der an der Stelle gefahrenen Geschwindigkeit, legal anhalten können.
 
 
  B
Billig-Urlaub in Spanien?
Vergiss es!! z.B: Treibstoff, Elektrischer Strom, Steuern, Lebensmittel, Fahrzeuge sind plusminus eine Daumenbreite gleich teuer wie in Deutschland, Immobilien, jedenfalls hier an der Küste, sogar teurer. Das heisst, jeder Anbieter, der halbwegs seriös rechnet, (damit er nächstes Jahr auch noch für Euch da ist, ) kommt auf Preise, die nicht wesentlich unter dem europäischen Durchschnitt liegen.
Das gepflegte Strandhüttchen für 10 Euro im Monat gabs vielleicht vor Jahren mal irgendwo in Südostasien.
Wer also nicht nur von Brot und Wasser leben, unter Freiem Himmel schlafen und per Autostop reisen will, kommt dann halt auf Beträge....

 
 
  C  
  D  
  E  
  F
 
 
  G
Guardia Civil Das spanische Equivalent zur Kantonspolizei / Kripo .Von der Organisation her eine militärische Einheit. Hatten sich während der Diktatur einen ziemlich schlechten Ruf als Francos Wacht-Hunde "erarbeitet".Nachdem unterdessen die letzten, die noch unter Franco gedrillt wurden, pensioniert sein dürften, präsentiert sich diese Leute heute als sehr professionell arbeitende "Müllabfuhr der Gesellschaft", die die ganzen Diebe, Mörder, Autoraser, die bestechlichen Bürgermeiser usw "entsorgt".
 
 
  H
 
 
  I
Immobilien sind hier in Küstennähe zum Teil teurer als in Deutschland. Jedenfalls wenn man einberechnet, dass Mensch im Norden für dasselbe Geld ein seriös gebautes Haus mit vernünftiger Isolation, anständiger Heizung und Isolierverglasten Fenstern kriegt, vielleicht eine halbe Stunde Wegstrecke von einer einigermassen gut bezahlten Arbeit entfernt. Gut, jetzt in der Krise beginnen sich die Ballon-Preise wieder zu normalisieren, dafür ist jetzt das mit der Arbeit schwieriger geworden.
 
 
  J
Junta de Andalucia entspricht, von der Hierarchie her gesehen, der dem Bundesland / dem Kanton in D / CH entspricht. Geben sich seit Jahren alle Mühe, zu verhindern, dass eifrige Spekulanten auch noch den letzten Meter Küste zubetonieren. Bestehen darauf, dass Spielregeln (und Zonenpläne ) für alle gelten, auch für die, die sich gelegentlich mit kleinen "Geschenken" die Freundschaft fördern wollen. Liegen damit vielen Stadtverwaltungen, unter anderem unserer lokalen, regelmässig quer im Weg.
 
 
  K
Korruption. Nach wie vor weit verbreited, obwohl sich die Regierung in Madrid und die Junta de Andalucia grosse Mühe geben, den Stall mal auszumisten. Man darf hier fairerweise nicht vergessen, dass Andalusien jahrzehntelang das Armenhaus von Europa war, und dass der eine oder andere von den Jungs, die in den Lokalverwaltungen arbeiten, noch ohne Schuhe zur Schule gingen. Nicht wegen dem Klima, sondern weil die Familie sich keine leisten konnte. Und wenn dann, viel später, irgendwo, in einem Hinterzimmer, ein grosszügiges Stapelchen Banknoten auf dem Tisch liegt, dann setzt das Gehirn halt noch schneller aus, als bei Leuten, bei denen die Kohle doch mindestens für ausreichend Nahrung gereicht hat. Die Korruption läuft hier auch wesentlich näher an der Oberfläche ab, was das Ganze irgendwie menschlicher (aber trotzdem lästig! ) macht. Und dazu führt, dass die Jungs reihenweise den Spezialeinheiten der Guardia Civil ins Netz gehen.
 
 
  L  
  M  
  N  
  O  
  P  
  Q  
  R  
  S
 
 
  T
Telefon Die Telefonversorgung war in Spanien von Anfang an privat organisiert. Allerdings mit einem Exklusiv-Vertrag mit der Spanischen Regierung. Was auf den ersten Blick wie eine Lizenz zum Geld drucken aussieht, hat hier im damals armen Andalusien nicht funktioniert. Telefonanschlüsse und telefonieren war im Verhältnis zu den Löhnen so teuer, dass kaum jemand einen Telefonanschluss in der Wohnung hatte.
Der durch die Immobilien-Blase verursachte Wohlstand zusammen mit dem Wettbewerb auf dem Mobil-Telefon-Markt führte dazu, dass sich viele Leute wohl ein Mobil- aber kein Festnetz-Telefon zulegten. Erst mit dem Internet-Boom wurden dann Telefonkabel bis in die Wohnung aktuell.
Zu Zeiten, als Telefonica noch alleine Telefonanschlüsse legen durfte, wurden sie von der EU dazu verknurrt, ALLE Interessenten, auch die, die irgendwo im Busch wohnen, ans Netz zu schalten. ( was im Extremfall mehr als 10Km kabel für einen einzelnen Anschluss bedeutet hätte ) UND zum normalen Tarif telefonieren zu lassen. Der Ausweg aus der teuren Klemme waren die Funkwellen: man liess sich die Innereien eines Mobiltelefons zusammen mit einer grösseren Batterie und etwas Zusatz-Elektronik in kleine Kästchen bauen und installierte sie den Leuten ins Haus. Das elektronische Zugemüse ermöglicht den Anschluss handelsüblicher Endgeräte und übernimmt die Einwahl ins Netz.
TRAC, Telefono Rural Accesso Celular ,Landtelefon mit Zugang übers Mobiltelefon-Netz nennt sich das hier. Bis hierhin, für uns paradiesische Zustände. Nur: entweder werden Mobiltelefonierer unanständig abgezockt (keine weitern Kommentare hier...) oder Telefonica legt mit jeder Sekunde, die wir telefonieren, drauf. Als Folge davon werden seit der Öffnung des Telecom-Marktes keine neuen TRAC-Verträge mehr abgeschlossen. Und entsprechend motiviert ist die Firma, wenn mal ein technisches Problem auftritt. Einige unserer Bekannten haben entnervt einen Mobiltelefon-Vertrag (bei der Konkurenz...) unterschrieben.
ABER: Weil ein TRAC, technisch gesehen, ein verkleidetes Handy ist, und keine gewinnorientierte Privatfirma teure Mobiltelefon-Stationen da hinstellt, wo eh nur ein paar verlorene Seelen telefonieren wollen, (bei uns, hinter der ersten Hügelkette von der Küste weg, z.B. ), stehen wir dann halt doch manchmal "im Regen". Je nach Wetterlage ist dann die eine Station, über die eine Verbindung möglich wäre, nicht erreichbar. Oder sie ist, vor allem am Wochenende in der Hochsaison überlastet. Das Mobiltelefon zeigt dann, übers Meer, allerlei algerische und marokkanische Handy-Anbieter zur Auswahl, zu denen aber wegen zu grosser Distanz keine Verbindung möglich ist.
Naja, zumindest für Elektrosmog-Phobiker ist das ja eine gute Nachricht: Die nächsten Mobilfunk-Masten hinter dem Berg oder jenseits des Meeres bedeutet hier weniger Stress.
Für Handy-Junkies ist unsers Ferienwohnung übrigens NICHT geeignet. Ein Mobiltelefon ohne Zusatzantenne funktioniert erst ca 20 m oberhalb des Hauses!
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Trinkwasser kostet hier ca 1 Euro pro 5l-Kanister (entspricht 200 Euro pro Kubikmeter! ), das Leitungswasser ist in der Regel mit Chlor vergällt. Das ist den meisten Schweizern / Deutschen gar nicht bewusst, was für ein Luxus es ist, dass man in fast jeder Ortschaft sauberes Trinkwasser aus der Leitung kriegt. Braucht es mit Respekt und Verstand und..... Hütet euch vor den "wohlmeinenden" Stadtvätern, die da vielleicht irgendwann was von Bakterien im Wasser und so zu faseln beginnen.... vielleicht haben ihre Verwanten eine Getränkehandlung......
 
 
  U  
  V  
  W  
  X  
  Y  
  Z  
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...wird fortgesetzt....
 
Kochrezepte
(um das Scrollrad zu schonen, sind die Rezepte auf eine eigene Unterseite umgezogen...)
 
   
   
   
 

(Wenn Ihr einen guten Vorschlag habt: Hier oben ist noch Platz! Unsere e-mail Adresse findet ihr unter "Kontakt").
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